skip to Main Content
Zukunft Der Arbeit

Zukunft der Arbeit

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Zukunft der Arbeit ist Vergangenheitsbewältigung, Gestaltung und Veränderung der betrieblichen Gegenwart und proaktive Entwicklung der Arbeitswelt von morgen. Die Zukunft der Arbeit hat längst begonnen und meint mehr als Digitalisierung. Zukunft der Arbeit verweist auf längst begonnene (oder auch versäumte) Entwicklungen in der Gegenwart. Das Stichwort hier ist nicht Digitalisierung sondern Diversifizierung.

Digital, selbstorganisiert und divers

Digitalisierung ist und war nie allein Zweck, sondern immer Mittel und Zweck. Digitalisierung ist und war nie allein Ursache, sondern immer auch Ursache und Wirkung. Digitalisierung und Diversifizierung sind seit langem das prägende Geschwisterpaar unserer Zeit, nicht zuletzt unserer Arbeit.

Dabei ist Digitalisierung keineswegs nur technischer Fortschritt, sondern auch Antwort auf und Auswirkung von Individualisierung, kurz: die Antwort auf sozialen und kulturellen Wandel in der Gesellschaft.

Individualisierung und damit die Anerkennung von Vielfalt, hatte insbesondere in den sozialen Arbeitswelten paradigmatische Veränderungen zur Folge. Der Mensch, die Person, das Individuum, das Subjekt ist unumstößlich selbstbestimmt und ein soziales Wesen zugleich.

Die Anerkennung und Akzeptanz dieses Paradigmas, Stichwort Inklusion, erzeugte auch eine ungeahnte Dynamik in den sozialen Arbeitswelten. Eine Dynamik von Veränderung und Beschleunigung, eine Dynamik, die aktiv zu gestalten, die Herausforderung unserer Zeit darstellt.

Wenn also von Digitalisierung in sozialen Arbeitswelten die Rede ist, dann ist nicht primär technischer Wandel gemeint, dann steht nicht Investition in Modernisierung im Vordergrund, sondern die individuelle und kollektive Befähigung zu individueller und kollektiver Selbstverantwortung und Selbstorganisation.

Technik begeistert, warb ein früherer Slogan für neue Produkte. Digitale Technik begeistert auch heute. Ein unüberschaubarer Markt an Tools und digitalen Lösungen ist beeindruckender Beleg hierfür. Doch Stopp! Technik, die allein sich selbst Zweck ist, birgt Gefahren. Das galt früher, das gilt heute und das gilt auch für morgen.

Am Anfang jeder technischen Modernisierung steht deshalb eine verantwortliche und kritische Auseinandersetzung mit ihrem Sinn, Zweck und Nutzen, mithin eine gründliche Analyse und eine transparente Strategie.

„Dafür ist keine Zeit, dafür ist kein Geld da“, höre ich überraschend oft. Überrascht bin ich auch von den schnellen Entscheidungen im Hinblick auf Digitalisierung. Dazu ein fiktives Bespiel:

Ein Jugendhilfeträger, konfrontiert mit neuen normativen Anforderungen entschied kurzerhand die Einführung einer QM-Software. Die (etwas abgewandelten) Versprechen des Herstellers: Management von Jugendhilfe – kinderleicht! Entlastung und Zufriedenheit der Mitarbeitenden durch transparentere Information und Kommunikation, kürzere Wege und Entscheidungen, Ressourcenoptimierung usw.

7 Jahre sind seither vergangen und Ihre Phantasie ist gefragt. Was glauben Sie, wie sieht die Realität in der Beispielorganisation heute aus?

  • Sind die Versprechen eingelöst?
  • Wenn ja, wie konnte es gelingen?
  • Wenn nein, was wurde versäumt?

Trauen Sie sich! Antworten Sie gerne über das Kommentarfeld!

Sie beschäftigen sich mit ähnlichen Fragen, wollen Zukunft u.a. mit Digitalisierung gestalten? Das institut momenta begleitet Sie gerne

Back To Top